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Zäune 5. bis 28.10.2011 Gruppenausstellung im Kunstforum der GEDOK Vernissage Dienstag, 4.10. um 19 Uhr Zur Eröffnung spricht: Viktoria Meienburg Autorenlesung "frei federn" am 27.10.2011 um 19:30 Uhr Anna Würth liest Kurzprosa und Liebeslyrik Mit den unterschiedlichen Bedeutungsebenen, die das Thema ZÄUNE hat, beschäftigten sich dreizehn Künstlerinnen der GEDOK in Bildern, Fotografien, in Objekten und Installationen. Gisela Weissel sieht einfach gerne über den Zaun. Heidemaria Thiele spielt in ihren Zeichnungen und Collagen mit den Formen des Zauns. Geld wirkt wie ein gewaltiger Zaun auf Helene Dettmann. Ute Meta Kühn beobachtet, wie Wettereinflüsse die Stabilität und Struktur von Zäunen verändern können und neue Formen entstehen lassen. Mit einem Mix aus Foto, Modeflyer und Zeichnung interpretiert Dragica Dundovic humorvoll das Thema. Bei Ursula Verburg entwickeln die farbenstarken, mächtigen Pfeiler und verbindenden Latten eines Holzzauns ein bedrohliches Eigenleben. Das Bild wird bei Bibi Gündisch zur Projektionsfläche von eingegrenztem Raum. Auch Glas grenzt ab. Renate Ückert-Tröndle gibt durch die Scherbe auf ihren Bildern das Dahinter verzerrt wieder, wie auch Musik “ vor dem Zaun” anders wahrgenommen werden kann als dahinter. Gesammelter dekadenter Zivilisationsmüll und Materialien aus der Natur inspirieren Monika Hahn in ihren Objekten zu neuen Kompositionen. Absperrungen und Gitter am Spielfeld des FC St. Pauli am Millerntor werden von Barbara Guthmann fotografisch gesehen. Diana Brunstein wählt das Fenster als Schnittstelle zwischen Innen und Außen, als Grenze zwischen Privatem und der Öffentlichkeit. Francesca Cogoni- Hempfling zeigt eine umschnürte Stoffpuppe, gefangen inmitten eines Steinkreises. Das Mikadospiel, als Allegorie auf das Leben, wird von Gabriele Kurth-Schell fotografisch auf seine Grenzsetzungen hin untersucht. Glück und Zufall finden im Chaos des Geschehens eine Ordnung. |